von Angela-Maria Meyer
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9. Februar 2025
In der heutigen Arbeitswelt wird oft erwartet, dass wir professionell, sachlich und leistungsfähig sind – unabhängig davon, was in uns vorgeht. Doch wer seine Gefühle dauerhaft unterdrückt, zahlt einen hohen Preis: Stress, innere Anspannung und das Gefühl, nicht wirklich authentisch sein zu können. Dabei sind Emotionen keine Schwäche, sondern wertvolle Signale, die uns Orientierung geben. In meinem Buch „1000 Möglichkeiten zu wachsen“ schreibe ich darüber, wie wichtig es ist, Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen – auch im Arbeitsalltag. Denn nur, wenn wir unsere eigenen Emotionen verstehen, können wir gesund mit Belastungen umgehen und gleichzeitig starke, klare Führungspersönlichkeiten oder Teammitglieder sein. Warum Emotionen am Arbeitsplatz wichtig sind: Unsere Gefühle beeinflussen unsere Entscheidungen, unser Verhalten und unsere Kommunikation – ob wir es wollen oder nicht. Wer sich selbst besser versteht, kann bewusster handeln, Konflikte besser lösen und bleibt auch in stressigen Situationen handlungsfähig. Emotionale Intelligenz ist daher kein „Soft Skill“, sondern eine essenzielle Fähigkeit im Berufsleben. Sie hilft uns: ✔ Bessere Entscheidungen zu treffen, weil wir nicht impulsiv reagieren, sondern reflektiert handeln. ✔ Gesunde Grenzen zu setzen, indem wir unsere eigenen Bedürfnisse erkennen und ernst nehmen. ✔ Beziehungen zu stärken, da wir empathischer auf Kolleg:innen und Kund:innen eingehen können. 3 Wege, um gesund mit Gefühlen im Job umzugehen 1. Erkennen, was wirklich los ist Hinter Wut steckt oft Überforderung. Hinter Unsicherheit liegt manchmal Angst vor Fehlern. Wer seine Gefühle versteht, kann gezielt damit arbeiten. Frage dich: Was genau fühle ich gerade? Warum fühlt es sich so intensiv an? Was brauche ich in diesem Moment wirklich? Ein kleiner Tipp: Gefühle aufzuschreiben kann helfen, Klarheit zu gewinnen und sich nicht von ihnen überwältigen zu lassen. 2. Akzeptieren, dass du nicht immer stark sein musst Viele Menschen haben das Gefühl, im Job immer „funktionieren“ zu müssen. Doch wahre Stärke bedeutet nicht, Emotionen zu unterdrücken, sondern zu wissen, wie man mit ihnen umgeht. Es ist völlig in Ordnung, auch mal einen Moment innezuhalten, durchzuatmen oder um Unterstützung zu bitten. Frage dich: Erlaube ich mir, auch mal schwach zu sein? Wie kann ich mir selbst in schwierigen Momenten helfen? 3. Einen bewussten Umgang mit Stress entwickeln Dauerhafte Anspannung führt zu Erschöpfung. Kleine Routinen können helfen, den emotionalen Druck zu reduzieren: ✨ Atme bewusst tief ein und aus, wenn du dich überfordert fühlst. ✨ Mach einen kurzen Spaziergang, um deine Gedanken zu ordnen. ✨ Lerne, „Nein“ zu sagen, wenn deine Kapazitäten erschöpft sind. Klingt einfach? Ja – doch oft vergessen wir, wie mächtig kleine Pausen sein können, um Emotionen zu regulieren. Fazit: Deine Gefühle sind deine Stärke Gefühle sind keine Schwäche, sondern ein wertvolles Navigationssystem – auch im Job. Wer lernt, sie zu verstehen und bewusst damit umzugehen, bleibt nicht nur leistungsfähig, sondern auch gesund und authentisch. In meinem Buch „1000 Möglichkeiten zu wachsen“ findest du weitere Impulse, um bewusster mit deinen Emotionen umzugehen und sie als Kraftquelle zu nutzen. Welcher dieser Tipps spricht dich am meisten an? Lass es mich wissen – ich freue mich auf den Austausch! 😊 P.S. Die Postkarte zu diesem Artikel findest du im Downloadbereich unserer Website.